2020

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Anfang Februar habe ich nun alles wieder zusammengesetzt und den zweiten Start durchgeführt. Der Motor läuft auch wenn mir die Nebengeräusche weiterhin etwas stark erscheinen. Allerdings fehlt mir dafür einfach auch die Erfahrung, da ich in meinem Umfeld keine Zweizylinder habe, mit denen ich vergleichen könnte. Alle Dichtungen wasserseitig und am Vergaser habe ich wieder mit Reinzoplast 300 versehen, damit auch alles dicht ist. Auf Empfehlung habe ich bei der Kopfdichtung Keramikpaste verwendet. Die Oberflächen von Zylinder und Kopf sind doch ziemlich rauh, sodass ein Dichtmittel erforderlich ist. Beim Probelauf habe ich auch die Ladekontrolle nochmals kontrolliert, sie ging wie geplant sofort aus, wenn ich etwas Gas gegeben habe.

Ich werde nun den Zusammenbau weiterführen und das Thema Motor erst nach den ersten Probefahrten neu bewerten. Der Motorraum ist soweit fertig auch das Kühlsystem ist bisher dicht. Nach den schlechten Erfahrungen mit den Gummiringen als Dichtelemente an den seitlichen Wasseranschlüssen, habe ich nun Pappdichtungen genommen und kräftig mit Dichtmittel bestrichen. Noch weiß ich nicht, ob der Lüfterschaltern wie geplant funktioniert, da ich bisher die Schalttemperatur nicht erreicht habe.

Zwischenzeitlich ist das Auto nun nach 14 Jahren Restaurierung die ersten Meter aus eigener Kraft gefahren. Zum Umpacken in der Garage ging es einmal kurz raus auf die Straße und dann wieder rein in die Garage. Das war ein besonderer Moment und es hat gut geklappt.

    

Nach dem Umparken auf die andere Seite ging es mit den Zierleisten weiter. Die Schwellerleiste wurde wieder mit Messingschrauben in der Nut befestigt. Dazu habe ich Löscher durch den Außenschweller gebohrt. Eine besondere Herausforderung stellte die Zierleiste auf der Frontmaske dar. Beim ersten Versuch, die Leiste mit Keder zu befestigen, bin ich gescheitert, da ich den Keder in den engen Radien nicht in die Form gebracht habe. Nachdem er mir auch noch kaputt gegangen ist, musste ich erneut 2,5m bestellen. Beim zweiten Versuch hat es geklappt. Es bleibt mir ein Rätzel, wie das in Dresden im Werk funktioniert hat, wo man sicher nicht soviel Zeit darauf verwendet hat.

    

Der Zusammenbau der Frontmaske ist recht mühsam. Ich weiß auch nicht genau, wie die Luftleitbleche und die Ziergitter genau befestigt wurden. Man sieht zwar die Löscher aber kann nicht einfach Schrauben setzen, da zu wenig Platz ist. Letztlich habe ich eine Möglichkeit gefunden, die aber sicher nicht original ist. Nach dem Zusammenbau des Haubenverschlusses, fehlte dann noch der Bowdenzug und dessen Befestigung. Das Ganze musste ich mehrfach zerlegen und zusammensetzen, z.B. um die Rückzugsfeder am Verschluss nochmals gegen eine stärkere zu ersetzen. Nachdem es mit den Leisten auf den Stoßstangen anfangs gut lief, hat mir die rechte, hintere Leiste einen Strich durch die Rechnung gemacht. Ich wollte gern die Leisten, wie es original war, ohne Keder befestigen. Nach die eine Leiste sehr schlecht passt (kann an der Lackierung der Stoßstangenecke liegen) muss ich nun doch Keder verwenden, um die schlechte Passform zu kaschieren. Die Eckleisten vom Blinker zum Radausschnitt haben auch Schwierigkeiten gemacht. Ich wollte unbedingt verhindern, dass man unterm Blinker eine Schraube in der Zierleiste sieht, wie es oft anzutreffen ist. Dazu musste ich die zuerst eingearbeiteten Schrauben nochmals gegen längere ersetzen, da es durch durch mehrere Lagen geht.

Als nächstes steht der Zusammenbau der hinteren Seitenfenster und der Einbau des Filzes als unterste Lage im Innenraum an.

 

 

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